Oberhausen an der Nahe
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"Unser Dorf hat Zukunft" - Ehrung in Kaiserslautern

Bilder zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: 

www.bildschoen13.de/oktober.html

Pressebericht zur Preisverleihung: http://nahe-news.de/2017/10/23/innenminister-lewentz-ueberbrachte-sonderpreis-nach-oberhausennahe/


Gold im Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Der Landesentscheid 2017 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden. Insgesamt 193 Dörfer hatten sich am Landeswettbewerb 2017 beteiligt. Davon hatten sich aus den vorausgegangenen Kreis- und Gebietsentscheiden 23 Dörfer für den Landesentscheid qualifiziert. Die interdisziplinär besetzten Jurys von jeweils fünf Personen in der Haupt- und Sonderklasse haben nach einer eingehenden Begutachtung vor Ort die diesjährigen Sieger im Landeswettbewerb ermittelt. „Das Ergebnis im Landesentscheid spiegelt die konsequente Arbeit und die großartige Gemeinschaftsleistung in den Dörfern wieder“, sagte Lewentz. „Was die Menschen in unseren Dörfern Tag für Tag für die Zukunft ihres Dorfes leisten, beeindruckt mich sehr. Der Dorfwettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ ist der geeignete Rahmen diese Leistungen hervorzuheben und öffentlich zu machen. Mit Hilfe der Dorferneuerung haben sich die Ortsgemeinden Gedanken um die Zukunft ihres Dorfes gemacht. Sie haben sich den aktuellen Herausforderungen die im Zusammenhang mit den demographischen und allgemeinen strukturellen Veränderungen stehen mit Engagement und Erfolg gestellt“, so der Minister.

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn überrascht. Sie wusste von dem Ergebnis noch nichts. „Ich bin stolz auf unsere Bürger“, so Kuhn im Nahe-News-Gespräch.

Oberhausen ist als Dorferneuerungsgemeinde anerkannt und verfügt über ein aktuelles Dorferneuerungskonzept, das vor wenigen Jahren fortgeschrieben wurde. Seitdem hat sich die Gemeinde kontinuierlich und zukunftsfähig weiterentwickelt. Eine Vielzahl privater Anwesen wurde vorbildlich saniert und im Rahmen der Dorferneuerung gefördert. Leerstände gibt es zurzeit keine. Eine gesteuerte und nachhaltige Weiterentwicklung der Ortsgemeinde wird somit gewährleistet. Exemplarisch ist außerdem die Förderung regenerativer Energien, beispielsweise durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Internetpräsenz der Gemeinde ist übersichtlich und sehr gut gestaltet. Neben allgemeinen Informationen zur Gemeinde und infrastrukturellen Einrichtungen, wird auch auf aktuelle Veranstaltungen und örtliche Weinbau- und Gastronomiebetriebe hingewiesen. Aufgrund der landschaftlichen Lage und der vielen Weinbau- und weiteren Gewerbebetriebe im Ort, ist Oberhausen in den Bereichen Tourismus und Gewerbe für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Besonders erwähnenswert ist, dass in dem kleinen Ort 152 Menschen in den 28 Betrieben Beschäftigung finden. Das örtliche Gewerbegebiet wurde vorbildlich in den alten Gebäudebestand integriert. Ein Neubaugebiet wurde vor drei Jahren erschlossen, der zukünftige Schwerpunkt liegt auf der Innenentwicklung im Sinne einer nachhaltigen Dorferneuerung.

Die Gemeinde Oberhausen verfügt über ein sehr aktives Vereins- und Dorfleben, das durch das umfassende ehrenamtliche Engagement der Bürger geprägt ist. Der generationenübergreifend organisierte Verein „Aktives Oberhausen“, der neue Projekte anstößt aber auch finanziert und realisiert ist hier besonders hervorzuheben. Mit großem gemeinsamem Engagement konnten im Ort bereits verschiedene Projekte wie der Rastplatz an der Luitpoldbrücke in Eigenleistung realisiert werden. Die kreativ und innovativ arbeitenden Vereine organisieren darüber hinaus verschiedene Veranstaltungen wie z.B. die Kunstmeile, das Luitpoldfest oder das Weinfest.

Die Gemeinde Oberhausen an der Nahe hat ihren Standortvorteil an einer der schönsten Stellen im mittleren Nahetal rechtzeitig erkannt und in den letzten Jahren viele Anstrengungen unternommen, um dies auch im Ortsbild zu unterstreichen. Viele alte Bruchstein- und Fachwerkhäuser wurden liebevoll saniert und schöne kleine Platzgestaltungen mit großem Eigenleistungsanteil hergestellt. Besonders beeindruckend in Oberhausen ist die große Anzahl an innerörtlichen Arbeitsplätzen, wobei die Betriebe architektonisch hervorragend in das idyllische Ortsbild integriert sind (Weingut Dönnhoff mit großen Betriebsgebäuden, Dentallabor im Alten Bahnhof, Campingplatz mit Kiosk im Alten Güterschuppen u.v.m.) Diese Anstrengungen ziehen inzwischen zahlreiche Rad- und Wandertouristen an, die auch die Übernachtungsmöglichkeiten und die Gastronomie in Oberhausen und Umgebung fördern.

Schon beim Rundgang durch das Dorf ist offensichtlich, dass hier ein durchdachtes und angepasstes Grünkonzept besteht: regionaltypische Pflanzen, alte und robuste Rosensorten sowie ein Augenmerk auf pflanzliche Vielfalt sind deutlich sichtbar. Der Ort ist idyllisch gelegen mit viel Platz für Bauerngärten, Fassadenbegrünung, Bäume und Sträucher, die teilweise von den Anwohnern liebevoll gepflegt werden. Das Friedhofskonzept ist ökologisch klug durchdacht und zukunftsweisend. Ein Highlight ist der örtliche Campingplatz, der relativ ortsnah liegt und durch seine langgezogene Lage entlang der Nahe eine wunderbare Erweiterung des Grüngürtels darstellt.

Die Nahe mit ihrem gepflegten Wiesen und dem naturnahen Begleitgrün sowie die steilen, teils felsigen, weinbaulich genutzten Hänge prägen die Landschaft auf der Gemarkung der Gemeinde. In großer Zahl sind hier wärmeliebende Pflanzenarten beheimatet, die man sonst nur aus Südeuropa kennt. Nirgends findet man so viele Exemplare der seltenen Würfelnatter wie an der Nahe. Durch behutsame Nutzung und pfleglichem Umgang mit diesem Naturraumpotential sorgen die Bewohner für den Erhalt dieser einmaligen Kulturlandschaft.

Bericht von www.nahe-news.de

Weiter Presseartikel:

www.wochenspiegellive.de

Oeffentlicher Anzeiger


"Unser Dorf hat Zukunft" - 3. Ortsbegehung

Am Dienstag wurde die Gemeinde von der Landesjury anlässlich des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ besucht. In dem zweistündigen Besuch wurden den sechs Jurymitgliedern die Gemeinde ausführlich vorgestellt. Beeindruckt war die Jury von der großen Resonanz der anwesenden Bürger. Über 50 Bürger vom Säuglingsalter bis zum Seniorenalter waren bereits um 9 Uhr zum Gemeindehaus gekommen, um ihre Gemeinde beim Rundgang zu unterstützen.

„Wir halten alle zusammen. Ein Ort lebt mit den Menschen“, so Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn bei der Begrüßung der Jury im Gemeindehaus. Die ersten Informationen über die Gemeinde bekam die Jury anhand einer gelungenen Powerpoint-Präsentation. Hier erfuhr man auch, dass 152 Menschen in den 28 Betrieben in dem 386 Einwohnerort beschäftigt sind.

Nach der Vorstellung folgte der Rundgang durch die Gemeinde. Stationen waren unter anderem der Kinderspielplatz, der neu angelegte „Hildegard-Kräutergarten“, das geplante Neubaugebiet, der Campingplatz. Und das Wahrzeichen von Oberhausen, die Luitpoldbrücke. Stationen beim Weingut Dönnhoff, dem Gutsausschank Christmann-Faller, dem Künstler Erhard (Paul) Gissel und der Haustechnik Rump rundeten den Rundgang ab. Beim Abschlusstreffen im Weingut Schneider zog die Jury schon ein kurzes Fazit.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass uns so viele Bürger bei den Rundgängen begleiten. Das ist nicht überall so. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Ich kenne die Gemeinde, wenn ich mit meinem Motorrad über die holprige Luitpoldbrücke fahre“, so Franz Kattler. Für die Zukunft sieht er die Gemeinde besonders im Bereich Tourismus und Gewerbe gut aufgestellt.

Vom Naturpotenzial war Jurymitglied Dipl. Ing. Jürgen Köstel begeistert. Ihm fiel auf, dass man in Oberhausen pfleglich mit der Natur umgeht. So sollte man sich bei der Anlegung von Streuobstwiesen im Vorfeld beraten lassen. Denn bei der Bepflanzung sollten alte Sorten angepflanzt und später auch vermarktet werden.

Eine kritische Anmerkung hatte er allerdings. Die Lagerhalle eines Unternehmens unterhalb des Lembergs mit seinem roten Dach passt für ihn nicht in das Naturgesamtbild. „Entweder muss man das Dach anders anstreichen, oder die Bäume höher wachsen lassen“, so Köstel.

Ebenfalls von der Grüngestaltung zeigte sich Dipl-Ing. Werner Ollig begeistert. Für ihn ist sie ortstypisch. Aber auch das geplante Friedhofskonzept lobte er. „Man fühlt sich wie im Urlaub. Bewahren sie den charmanten Charakter des Dorfes“, so Ollig.

Vom Rundgang war auch Dipl. Ing. Bernhard Backes angetan. Ihm gefiel besonders die ausgesuchten Stationen, da die Objekte alle in den letzten Jahren Veränderungen erfahren haben.

Den großen und tollen Zusammenhalt in der Gemeinde lobte Dipl. Ing. Silke Struppler. „Es ist schön, wenn die Vereine im Ort die Tradition pflegen. Sie sind auf einem sehr guten Weg“, stellte Struppler fest.

Nur positive Dinge notierte sich Jurymitglied Dipl. Ing. Julia Kaiser. Vor allem, dass das Gewerbegebiet in den vorhandenen alten Häuserbestand integriert wurde. „Machen sie einfach so weiter. Es ist alles toll“, so Kaiser.

Oberhausen ist eine von 23 Gemeinden die sich für den Landesentscheid aus ursprünglich 193 teilnehmenden Orten qualifizierte. Ob Oberhausen unter die ersten Plätze kommt, das wird das Innenministerium Mitte September mitteilen. Die Verleihung der Urkunden durch Innenminister Roger Lewentz findet am 20. Oktober in Kaiserslautern statt.

Wenn Oberhausen dann nicht dabei ist, gilt der olympische Gedanke. „Dabei sein ist alles“. Für Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn, ist der Einzug in den Landesentscheid schon ein großer Erfolg. „Ich dachte nie, dass wir so weit kommen“, sagte Kuhn am Dienstag.

Bericht von www.nahe-news.de


WIR HABEN ES WIEDER GESCHAFFT – WIR HABEN GEWONNEN !!!!!

Liebe Oberhäuser, es ist einfach unglaublich, wir dürfen mit großer Freude und mit einer ordentlichen Portion Stolz mitteilen, dass wir im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" auch auf der Ebene des Gebietsentscheides den "ERSTEN PLATZ" erzielt haben.

Diesen Erfolg konnten wir nur "GEMEINSAM" erzielen!!

Ich habe es schon beim Kreisentscheid gesagt und geschrieben, dass wir und vor allem die Kommission so etwas noch nicht erlebt haben. Zweimal haben Sie uns derart großartig unterstützt, hierfür vom Gemeinderat und von mir ein "großes Hut ziehen" .

Unser Dankeschön war eine spontane Einladung zu einem kleinen Umtrunk für Freitag, 07.07.2017, 19 Uhr, am Bouleplatz an der Kirche, weil wir mit Euch diesen Erfolg feiern wollten.

Und auch hier habt ihr gezeigt, wie wichtig Euch unsere Gemeinschaft im Ort ist, denn trotz kurzfristiger Einladung waren alle wieder da, einfach super.

Es war ein für mich, wunderschöner und wichtiger Abend, denn er zeigte mir, dass das was wir als "Neue" in den letzten 3 Jahren umgesetzt haben, bei Euch sehr gut ankam und ihr als Bürger unserer kleinen Gemeinde zufrieden seid, Danke dafür!!!

Ja, aber damit ist die Sache noch nicht zu Ende, denn jetzt folgt noch der Landesentscheid, ((Termin noch nicht bekannt ) und was brauchen wir da von Euch, natürlich:

EURE SUPER UNTERSTÜTZUNG

Zeigen Sie noch einmal, was in Oberhausen steckt. Lassen Sie uns die Kommission noch einmal mit unserem Engagement, unserem Zusammenhalt und unserem unerschütterlichen Willen, etwas für unseren Ort zu tun, überzeugen.

Eure Annelore Kuhn mit Gemeinderat

 

Auszug aus der Bekanntgabe der Ergebnisse


Rheinland-pfälzischer Landeswettbewerb 2017 zum Bundesentscheid 2019 Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ - Bekanntgabe der Ergebnisse im Gebietsentscheid 2017 für die Region Koblenz

Gebiet Koblenz

Der Gebietsentscheid in der Region Koblenz im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 ist abgeschlossen.

Das Ergebnis, welches von den jeweils zwei 5-köpfigen Fachjurys des Gebietes Koblenz festgestellt wurde, hat der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, heute bekanntgegeben.

Übersicht der Siegergemeinden sowie der teilnehmenden Gemeinden:

5 Gemeinden in der Hauptklasse / Gebiet Koblenz:

Platz Ortsgemeinde Einwohner Verbandsgemeinde Landkreis
1 Oberhausen/Nahe 374 Rüdesheim Bad Kreuznach
2 Oberdreis 855 Puderbach Neuwied
3 Staudt 1239 Wirges Westerwald
4 Plittersdorf 517 Altenahr Ahrweiler
5 Oberhausen/Kirn 902 Kirn-Land Bad Kreuznach

Weiterhin haben folgende Gemeinden auf Gebietsebene am Wettbewerb teilgenommen (alphabetische Reihenfolge):

Ortsgemeinde Einwohner Verbandsgemeinde/
verbandsfreie Ge-meinde Landkreis
Berod 601 Altenkirchen Altenkirchen
Dauersberg 277 Betzdorf-Gebhardhain Altenkirchen
Dedenbach 440 Brohltal Ahrweiler
Gappenach 328 Maifeld Mayen-Koblenz
Hardert 831 Rengsdorf Neuwied
Hilgert 1543 Höhr-Grenzhausen Westerwald
Kestert 594 Loreley Rhein-Lahn
Kludenbach 114 Kirchberg Rhein-Hunsrück
Langscheid 93 Vordereifel Mayen-Koblenz
Lingerhahn 487 Emmelshausen Rhein-Hunsrück
Rüber 920 Maifeld Mayen-Koblenz
Staudernheim 1380 Bad Sobernheim Bad Kreuznach


5 Gemeinden in der Sonderklasse / Gebiet Koblenz:

Platz Ortsgemeinde Einwohner Verbandsgemeinde/
verbandsfreie Ge-meinde Landkreis
1 Merkelbach 412 Hachenburg Westerwaldkreis
2 Thür 1461 Mendig Mayen-Koblenz
3 Obererbach 564 Altenkirchen Altenkirchen
4 Obernhof 412 Nassau Rhein-Lahn-Kreis
5 Rech 585 Altenahr Ahrweiler

Weiterhin haben folgende Gemeinden auf Gebietsebene am Wettbewerb teilgenommen (alphabetische Reihenfolge):

Ortsgemeinde Einwohner Verbandsgemeinde/
verbandsfreie Ge-meinde Landkreis
Brey 1510 Rhein-Mosel Mayen-Koblenz
Dausenau 1334 Bad Ems Rhein-Lahn-Kreis
Löf 886 Rhein-Mosel Mayen-Koblenz
Leutesdorf 1817 Bad Hönningen Neuwied
Niederzissen 2831 Brohltal Ahrweiler
Norken 998 Bad Marienberg Westerwaldkreis
Pfaffen-Schwabenheim 1312 Bad Kreuznach Bad Kreuznach
Weibern 1515 Brohltal Ahrweiler
Winterbach 516 Rüdesheim Bad Kreuznach

Allgemeine Informationen zum Wettbewerb:

Grundlage für die rheinland-pfälzischen Landeswettbewerbe 2017/2018 „Unser Dorf hat Zukunft“ sind die Richtlinien mit Wirkung vom 1. Januar 2017.

Jede Gemeinde mit bis zu 3.000 Einwohnern hat die Möglichkeit, am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" teilzunehmen und im Kreis-, Gebiets-, Landes- und Bundesentscheid Auszeichnungen entgegenzunehmen.

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist in besonderem Maße dazu geeignet, die Menschen zu motivieren, Perspektiven für das Dorf und die Region zu entwickeln und nachhaltig zu gestalten. Von den vielfältigen Effekten gemeinsamer Anstrengungen und Erfolge können letztendlich alle Wettbewerbsteilnehmer profitieren. Schon die Entscheidung am Wettbewerb teilzunehmen, ist ein großer Gewinn für das Dorf.

Der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde auf Kreisebene in 193 Gemeinden (103 Gemeinden in der Hauptklasse / 90 Gemeinden in der Sonderklasse) in den Regionen Trier, Koblenz und Neustadt / Weinstr. durchgeführt.

In der Region Koblenz haben insgesamt 82 Gemeinden teilgenommen; von diesen Gemeinden haben sich 31 Gemeinden (17 HK und 14 SK) für den Gebietsentscheid qualifiziert.

Die Bereisung der Ortsgemeinden, die sich für den Landesentscheid qualifiziert haben, beginnt ab Montag, den 14. August 2017.

Zu den Ergebnissen im Gebietsentscheid in der Region Koblenz:

Herausragende Plätze konnten die Ortsgemeinden  Oberhausen a.d.N. (1. Platz) und  Oberdreis (2. Platz)  in der Hauptklasse erzielen.

Auf den weiteren 3 Plätzen folgen die Ortsgemeinden Staudt (3. Sieger), Plittersdorf (4. Sieger) und Oberhausen bei Kirn (5. Sieger).

In der Hauptklasse nehmen die Gemeinden teil, die sich erstmalig dem Wettbewerb stellen.

Die Ortsgemeinde Merkelbach (Kreis Westerwald) wurde erst platziert in der Sonderklasse. In dieser Klasse nehmen Gemeinden teil, die bereits in früheren Jahren im Gebietsentscheid waren. Auf den weiteren 4 Plätzen folgen die Ortsgemeinden Thür (2. Sieger), Obererbach (3. Sieger), Obernhof (4. Sieger) und Rech (5. Sieger).

Die vorgenannten 10 Siegergemeinden aus der Region Koblenz nehmen am Landesentscheid teil, der im August startet.

Die Siegergemeinden zeichnen sich insbesondere durch ihre Entwicklungskonzepte und Entwicklungsvorstellungen für die Zukunft sowie deren wirtschaftliche Initiativen aus.

Von großer Bedeutung war auch das große bürgerschaftliche Engagement. Auch wurden die sozialen und kulturellen Aktivitäten in den Gemeinden hoch bewertet.

Die fünf Siegergemeinden sind dicht gefolgt von den weiteren Teilnehmern des Landeswettbewerbs im Gebietsentscheid Koblenz (alphabetische Reihenfolge):

In der Hauptklasse:
Berod, Dauersberg, Dedenbach, Gappenach, Hardert, Hilgert, Kestert, Kludenbach, Langscheid, Lingerhahn, Rüber, Staudernheim

und

in der Sonderklasse:
Brey, Dausenau, Löf, Leutesdorf, Niederzissen, Norken, Pfaffen-Schwabenheim, Weibern und Winterbach


Gerne hätte die Jury weitere Gemeinden bei deren hohen Leistungsdichte in den Landesentscheid entsandt. Dies war jedoch auf Grund der diesjährigen Anzahl der teilnehmenden Gemeinden auf 5 Gemeinden in der Hauptklasse und auf 5 Gemeinden in der Sonderklasse begrenzt.

Einzelbetrachtung in der Hauptklasse:


1. Platz:
Ortsgemeinde Oberhausen/Nahe

Die Weinbaugemeinde Oberhausen an der Nahe ist eine von 32 Ortschaften der Verbandsgemeinde Rüdesheim im Kreis Bad Kreuznach und liegt an der Nahe zwischen den beiden Städten Bad Kreuznach und Bad Sobernheim. Sie zählt derzeit 374 Einwohner.

 

Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
Oberhausen an der Nahe überzeugte im Wettbewerb „ Unser Dorf hat Zukunft“ in der Kategorie „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“ mit dem, für eine Gemeinde dieser Größenordnung, breitgefächerten Angebot an Gewerbebetrieben und der Bereitstellung von 100 Arbeitsplätzen am Ort.
7 Vollerwerbswinzer prägen das Landschaftsbild und auch die wirtschaftlich Struktur von Oberhausen an der Nahe. Durch deren großen Bekanntheitsgrad und das hohe Niveau  ihrer Produkte ist die Ortsgemeinde touristischer Anziehungspunkt, was zu einer erhöhten Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten führt. Diese bietet, u.a. auch ein Campingplatz mit über 100 Stellplätzen und angegliedertem Bistro und Kiosk.

Die gute infrastrukturelle Ausstattung im Bereich der DSL Versorgung, die durch die Bürger der Gemeinde Oberhausen und den umliegenden Nachbargemeinden in Eigenleistung geschaffen wurde und der Kindergarten mit Ganztagsbetreuung machen Oberhausen als Wohn- und Gewerbestandort attraktiv.
Für die kommenden Jahre sollte das Augenmerk auf die Innenentwicklung gelegt werden. Der Grundstein hierfür wurde durch die Fertigstellung und Anerkennung des Dorferneuerungskonzeptes im Jahr 2011 gelegt.
Die Themengebiete Demographie, alt werden und im Ort bleiben, Verbundenheit der Jugend mit dem Ort, sowie der weitere Ausbau der touristischen Möglichkeiten (z.B. Urlaub auf dem Weingut oder die Einbeziehung der überregionalen Wander- und Radwege) sollten weiter verfolgt werden.

Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten
Die Gemeinde Oberhausen zeichnet sich durch sehr aktive Dorfvereine aus.
Die Pflege und Unterstützung der dörflichen und sozialen Belange hat sich der Verein „Aktives Oberhausen“ auf seine Fahne geschrieben; die Jugend und die Altenpflege, die Kultur sowie das bürgerschaftliche Engagements zugunsten gemeinnütziger Zwecke sind die Zielsetzungen. So hat die Freiwillige Feuerwehr keine Nachwuchssorgen, da die Jugendfeuerwehr gut aufgestellt ist. Bei einem Dorf von ca. 370 Einwohnern sind die Dorfvereine die Träger der Dorfgemeinschaft. Oberhausen an der Nahe, was liegt „Naher“ als auch einen Angelverein zu haben, der sich um die Gewässerökologie und das Flussumland kümmert. Sportlich hat man sich Vereinen aus den Nachbargemeinden angeschlossen.
Zur „Kunstmeile“ wurde die Straße „In dem Stiel“, in der fünf Künstler wohnen und die sich mit Künstlergruppe „Stielleben“ vor Ort in einem alten Gebäude präsentieren.
Eine seltene, durchaus sinnvolle und vielseitige Nutzung zeigt das Umfeld der Kirche. Hier befinden sich eine Boule-Bahn und ein Kräutergarten nach Hildegard von Bingen. Alternativen auf engem Raum.
Das überregional bekannte Luitpoldfest ist das wichtigste Dorffest der Oberhausener.
Die Luitpoldbrücke, fertiggestellt 1889 durch Prinzregenten Luitpold ist eine Gewölbebrücke und führt über die Nahe. Die Ausgestaltung dieses Festes wird als einzigartig beschrieben. Das Fest dient der Traditionspflege.  

Baugestaltung und -entwicklung im privaten und öffentlichen Bereich
Die Ortsgemeinde Oberhausen liegt unmittelbar an der Nahe. Das Ortsbild ist durch den Weinbau und die Landwirtschaft geprägt.

In der Ortsmitte von Oberhausen sind einige historische Gebäude zu finden, die für den Ort markant sind. Die Gemeinde ist bemüht die historischen Häuser zu erhalten und im Rahmen des Dorferneuerungskonzeptes zu sanieren. Einige der historischen Häuser wurden bereits saniert, zum Teil mit Mitteln aus der Dorferneuerung und zum Teil auch ohne Förderung. Als Beispiel kann hier der ehemalige Bahnhof genannt werden, der nach aufwändiger Sanierung/Restaurierung heute ein Dentallabor beherbergt. Eine weitere sehr positive Maßnahme ist die Integrierung eines großen Weingutes in der Bahnhofstraße in das Häuserensemble der Ortschaft. In diesem Fall wurden die Häuser zur Erhaltung des Straßenbildes äußerlich saniert und der Innenbereich wurde dem Bedarf des Unternehmens durch Umbau angepasst.

Die Ortsgemeinde ist bestrebt, Leerstände im Ort zu vermeiden. Bisher ist die Nachfrage nach den zum Verkauf stehenden Immobilien gut, so dass zum Zeitpunkt der Begehung nur ein Leerstand zu verzeichnen war.

Oberhausen verfügt aktuell über kein Neubaugebiet. Auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche in der Ortsrandlage, oberhalb des Friedhofes und parallel zur Nahe, ist ein Neubaugebiet mit 23 Bauplätzen geplant. Ältere Baugebiete sind lückenlos bebaut. Innerhalb des Ortes ist keine Baulücke zu finden.

Die Gewerbebetriebe sind im Ort verteilt und haben sich zum Teil an den Ortsrandlagen angesiedelt. Ein ausgewiesenes Gewerbegebiet hat Oberhausen nicht.

Anzumerken ist noch dass das Gemeindehaus nicht behindertengerecht ausgebaut ist. Bewegungsbeeinträchtigte Menschen können nicht ohne fremde Hilfe in den Saal im 1. Obergeschoss gelangen. Das Gemeindehaus soll in absehbarer Zeit umgebaut werden, um hier einen barrierefreien Zugang und ein Behinderten-WC zu schaffen.


Grüngestaltung / Das Dorf in der Landschaft
Der Weinort  Oberhausen an der Nahe liegt landschaftlich und klimatisch an einer reizvollen und günstigen Stelle im Nahetal. Das Dorf wird zu einem großen Teil durch die Naturschutzgebiete „Lemberg“ und „Nahe“ eingerahmt. Gehölz- und Obstbaumbestände an den übrigen Ortsrändern bilden den Übergang zur Feldflur. Wegen der klimatischen Besonderheit und der Lage ist eine hohe Artenvielfalt anzutreffen.
Als besonders prägend fallen die alten Baum- und Gehölzstreifen an der Nahe auf. Hier befindet sich auch eine prägnante Walnußbaumreihe.
Östlich des Ortes wurde durch Flächenerwerb und Umgestaltung ein Bachlauf renaturiert und eine naturnahe Entwicklung auf Dauer ermöglicht.
Gebäudeberankungen, Hofbäume und Pflanzbeete lockern das Bild im Ort auf. Der Kinderspielplatz mit altem Baumbestand und einer umgebenden Mauer vermittelt eine geborgene und spannende Atmosphäre. 


Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Noch können wir nicht sagen „WIR HABEN GEWONNEN“  

Und es ist auch im Moment nicht so wichtig, wie die Bewertung der Gebietskommission ausfallen wird, denn ich möchte heute mit meinem Gemeinderat, eines tun:

Ganz herzlich DANKE sagen

Ich habe es in meinem ersten Schreiben nach dem Gewinn beim Kreisentscheid schon erwähnt, so eine Unterstützung hat weder die Kreiskommission je erlebt, noch wir.

Und dem ganzen habt Ihr noch eines „draufgesetzt“ und wart wieder genauso stark bei der Begehung der Gebietskommission am Mittwoch, 31.05.2017, dabei und habt uns allen gezeigt, dass Euch viel an der Zukunft unseres Ortes liegt.  

Ein Grund mehr, stolz auf unser Dorf zu sein.

Sollte es uns gelingen, auch im Gebietsentscheid weiter zu kommen, dann kann ich nur hoffen, dass Ihr Alle uns als Team wieder zur Verfügung stehen werdet und wir zusammen nochmals zeigen können, mit welchem Willen, Engagement und Zusammenhalt wir für unseren Ort stehen, getreu nach unserem Motto: gemeinsam aktiv werden

Eure Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn mit dem Gemeinderat

 

 


Liebe Oberhäuser,

WIR HABEN ES GESCHAFFT – WIR HABEN GEWONNEN !!!!!

Dank Ihrer Unterstützung haben wir beim Kreisentscheid von "Unser Dorf hat Zukunft" den ersten Platz gewonnen.

Die Kommission war nicht nur von unserer Präsentation und unseren Ideen begeistert, sondern vor allem von Ihrer aller Unterstützung. In 16 Jahren haben die Teilnehmer der Kommission noch nicht eine derartige Unterstützung durch die Bürger erlebt.

Ein Grund mehr, stolz auf unser Dorf zu sein. Und jetzt lassen Sie uns gemeinsam weitermachen!
Ich bin mir sicher, mit Ihrer Hilfe werden wir uns auch die nächste Stufe, die Gebietsentscheidung, sichern.

Hierfür möchten wir Sie am 31. Mai 2017 zur Präsentation ins Gemeindehaus einladen.

Wir treffen uns um 15.45 Uhr, ab 16 Uhr beginnt die Präsentation vor der Kommission für die Gebietsentscheidung.

Zeigen Sie noch einmal, was in Oberhausen steckt. Lassen Sie uns die Kommission noch einmal mit unserem Engagement, unserem Zusammenhalt und unserem unerschütterlichen Willen, etwas für unseren Ort zu tun, überzeugen.

Wir hoffen und freuen uns darauf, wieder viele von Ihnen begrüßen zu dürfen.
Jede Menge Unterstützer, damit Oberhausen zukünftig dank dem Titel "Unser Dorf hat Zukunft" viele Projekte umsetzen kann.

Wieder einmal heißt es: Eine Chance, bei dieser zweiten Stufe des anspruchsvollen Wettbewerbs zu bestehen haben wir nur, wenn wir all unsere Kraft, unser Engagement und unsere Kreativität in einen Topf werfen und das tun, was wir am besten können – gemeinsam aktiv werden.

Deshalb noch einmal meine Bitte an Sie:  Seien Sie am 31. Mai bei der Präsentation ab 15.45 Uhr im Gemeindehaus und bei der anschließenden Begehung des Ortes durch die Gebietskommission dabei.

Mein Gemeinderat und ich zählen auf Sie!  

Ihre Annelore Kuhn, Ortsbürgermeisterin 



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Letzte Aktualisierung: 16.08.2018